KulT(o)ur 01

KulTour Station 1: Skulpturenpark Nortorf

Ein erster Überblick

Auf Initiative des Nortorfers Kurt Hamer wurden im Stadtpark von Nortorf seit 1987 Skulpturen unterschiedlichster Stilrichtungen von namhaften schleswig-holsteinischen Künstlerinnen und Künstlern aufgestellt. Diese verbinden sich – von den Künstlern gezielt platziert – mit der Gestaltung des Landschaftsparks zu harmonischen Bildern und werden von gepflegten Strauch- und Blütenpflanzungen gerahmt. Vertreten sind unter anderem Werke der Künstler Klaus Kütemeier, Jörg Plickat, Jan Koblasa und Susan Walke. Der Skulpturenpark in Nortorf ist dabei in ständigem Fluss, denn gelegentlich werden neue Kunstwerke in Szene gesetzt, so dass immer wieder andere Entdeckungen gemacht werden können. Im Herbst fällt der in den Jahren 1953-56 von der Stadt und dem Nortorfer Gärtner Erwin Rumpf gestaltete Stadtpark in einen rotgoldenen Blätterfarbenrausch. Auch zu anderen Jahreszeiten sind die gewählt gesetzten Baumgruppen und interessante Einzelbäume sehenswert.

Der Stadtpark entsteht

Der Nortorfer Park wurde in den 1950er Jahren nach den Prinzipien eines Landschaftsparks angelegt. Interessante Bäume und Baumgruppen gliedern und rahmen schön modellierte weite Wiesenflächen. Bei der Auswahl der Gehölze war nicht nur der malerische Wuchs entscheidend, sondern auch die sich wandelnde Schönheit im Jahresverlauf. So finden sich im Park viele Bäume mit einer leuchtenden Herbstfärbung wie Silberahorn (Acer saccharinum), verschiedene Eichen (Quercus palustris, Quercus rubra) oder auch Lärchen (Larix decidua). Im Winter beleben sowohl stattliche Kiefern und andere Koniferen als auch die Stämme der Birken und Platanen die Pflanzung. Einige der Bäume im weitläufigen Landschaftspark sind dabei auch beschildert. Die rahmenden Gehölzbereiche begleiten artenreiche Strauch- und Wildstaudenpflanzungen.

Von einer mit Birken überstandenen Anhöhe im Park eröffnet sich ein raumgreifender Blick über die gehölzgerahmten und heute mit Skulpturen bestückten Wiesen. Ein Denkmal erinnert hier an den Parkschöpfer Erwin Rumpf, der an den Planungen der 1950er Jahre beteiligt war.

…noch weitere Informationen im Prospekt….

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